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Sie bauen die Wege von morgen: Straßenbauer erhalten ihre Gesellenbriefe

15-2026_Sie bauen die Wege von morgen Straßenbauer erhalten ihre GesellenbriefeMit der feierlichen Freisprechung im „Haus des Handwerks“ der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis in Iserlohn endete für die 19 Absolventinnen und Absolventen der Straßenbauer-Innung Südwestfalen ihre Ausbildungszeit. Gemeinsam mit Familien, Ausbildern und Lehrkräften feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss.

Karsten Stirnberg, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, gratulierte den frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen und machte deutlich, dass ihnen nun viele berufliche Möglichkeiten offenstehen. Gleichzeitig appellierte er an sie, dem Handwerk treu zu bleiben: „Gut ausgebildete Fachkräfte werden dringend gebraucht – Ihre Zukunftschancen sind hervorragend.“ Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Ich weiß gar nicht, wer sich mehr über die bestandene Prüfung freut – die Betriebe oder Sie selbst.“

Dass Straßenbauer weit mehr schaffen als Verkehrswege, betonte Berufsschullehrer Andreas Müller. Sie sorgten für Mobilität, Sicherheit und eine funktionierende Infrastruktur. „Sie schaffen Werte, die Jahrzehnte bestehen, und können später mit Stolz auf das blicken, was Sie mit Ihren eigenen Händen gebaut haben.“ Mit der bestandenen Ausbildung hätten die jungen Erwachsenen das „Starterkit“ für ihr Berufsleben erhalten.

Markus Märtens, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis, schloss sich dem an und unterstrich noch einmal die Bedeutung des Handwerks: „Hände schaffen Werte. Ohne das Handwerk werden wir die Herausforderungen der Zukunft nicht lösen.“ Gleichzeitig ermutigte er die Absolventen, neue Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz als Unterstützung für ihren Berufsalltag zu nutzen.

Im Anschluss überreichten Karsten Stirnberg und Andreas Müller die Gesellenbriefe und sprachen die Gesellinnen und Gesellen von ihren Ausbildungspflichten offiziell frei.